Pressemitteilung -
Geschichte zum Anfassen: Historische Hotels der Schweiz
Nirgends sind die Geschichte und die vielfältigen Facetten der Schweiz schöner zu erleben: Historische Hotels lassen Gäste in der Nostalgie vergangener Zeiten schwelgen. Wer das Besondere sucht, begibt sich bei diesen fünf Hotels auf eine Zeitreise der jeweils eigenen Art. Die Auswahl reicht vom rustikalen alpinen Rückzugsort bis zum märchenhaft-romantischen oder elegant-verspielten Landsitz.
Alpinhotel Grimsel Hospiz, Grimselpass
Wie eine Burg thront das Grimsel Hospiz auf dem Nollen, der sich aus dem fjordähnlichen Grimselsee erhebt. Dieses Haus schrieb (nicht nur) Schweizer Geschichte. Es wurde schon 1142 als erstes Gasthaus des Landes urkundlich erwähnt. 1932 machte der Neubau als das erste elektrisch beheizbare Hotel Europas Furore. Fast 80 Jahre später öffnete das Haus rundum erneuert seine Türen wieder. Hinter der historischen Fassade aus rauem gebrochenen Granit und roten Fensterläden wartet ein gemütlicher Rückzugsort – fernab vom Alltag.
Nur im Sommer und Frühherbst geöffnet (Juni bis Oktober)
Landgasthof Ruedihus, Kandersteg
Das aufwendig gestaltete Bauernhaus mit zwölf Gästezimmern gehört zu den bedeutendsten Leistungen der Berner Oberländer Zimmermannskunst im 18. Jahrhundert. 1753 ließ der damalige Landsvenner Peter Germann das heutige Ruedihus als Wohnhaus erbauen. Das ehemalige Bauernhaus ist an Charme und Ursprünglichkeit kaum zu übertreffen. In den renovierten Gaststuben werden regionale Speisen mit Kräutern aus dem wunderschönen Ricola-Schaugarten direkt vor dem Landgasthof verfeinert.
Schloss Schadau, Thun
Dieses Schlosshotel in einem Mischstil aus Gotik und Neurenaissance ist ein bedeutendes Werk des Historismus. In Auftrag gegeben wurde der Bau des märchenhaft anmutenden Schlossgebäudes 1847 vom Neuenburger Bankier Denis Alfred de Rougemont, der Entwurf dafür stammt von dem an der Pariser École des Beaux-Arts ausgebildeten Architekten Pierre-Charles Dusillion. Das Schloss liegt am Thunersee in einem prachtvollen englischen Park, seine Terrasse und die Zimmer bieten wunderbare Ausblicke aufs Wasser und auf den markant aufragenden Niesen.
Kurhaus Bergün, Bergün
1906 wurde das Kurhaus Bergün mit seinem einmaligen Jugendstilinterieur und damals neuartigen Raffinessen wie einer Zentralheizung an der neuen Albula-Bahnlinie eröffnet. Der Erfolg stellte sich nicht im erhofften Maße ein, daran konnte auch die zusätzliche Winteröffnung ab 1911 nichts ändern. Ein Großbrand 1949 und fehlende Finanzmittel für den laufenden Unterhalt verschlechterten die Situation. 2002 jedoch erwarben ehemalige Stammäste das Haus und renovierten es Schritt für Schritt im denkmalpflegerischen Sinn, sodass es heute in altem Glanz erstrahlt.
Jugendstil-Hotel Paxmontana, Flüeli-Ranft
Das 1896 im Schweizer Holzbaustil errichtete Kurhaus Nünalphorn ist heute nicht weniger prachtvoll als bei seiner Eröffnung vor bald 130 Jahren. 1956 erfolgte die Umbenennung in Hotel Paxmontana. Dieses frei in schönster Landschaft stehende, denkmalgeschützte architektonische Juwel liegt unweit der einstigen Klause des Nikolaus von Flüe und nahe der geografischen Mitte der Schweiz. Dank seiner charakteristischen Türme und Risalite ist es schon von Weitem erkennbar.
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